Häufige Fragen

Muss ich nach der Operation des Grauen Stares über Nacht in der Augentagesklinik bleiben?

In den allermeisten Fällen wird bei uns eine Augenoperation ambulant durchgeführt. Einige Stunden nach der Operation können Sie sich aus der Augentagesklinik abholen lassen.

Eher selten ist eine stationäre Operation nötig. Sollten Sie in der Augentagesklinik eine Übernachtung als Hotelleistung nach der Operation wünschen, sprechen Sie uns an.

Wie lange dauert die Operation des grauen Stares?

Die Operation am Grauen Star dauert etwa 20 Minuten. Vor der Operation werden in der Tagesklinik einige Voruntersuchungen durchgeführt und die von Ihnen mitgebrachten Unterlagen gesichtet. Nach der Operation werden Blutdruck und Blutzucker überprüft, ein kleiner Imbiss gereicht. Insgesamt verbringen Sie 3-4 Stunden in unserer Tagesklinik.

Muss ich Marcumar oder Aspirin absetzen?

Diese Frage wird im individuellen Gespräch zwischen Ihrem betreuenden Augenarzt vor Ort und Ihnen besprochen. In der Regel wird Aspirin weiter eingenommen, Marcumar wird nur in einigen Ausnahmefällen in Zusammenarbeit mit Ihrem Hausarzt abgesetzt und durch Heparinpräparate ersetzt.

Wann kann ich wieder Auto fahren?

Auch diese Frage wird individuell mit Ihrem betreuenden Augenarzt vor Ort nach der Operation besprochen. Diese Frage hängt auch von Vorerkrankungen des Auges und von der Notwendigkeit, eine Brille zu tragen ab.

Wie ist der Ablauf in der Augentagesklinik?

Zu dem mit Ihnen vereinbarten Termin melden Sie sich in der Anmeldung der Augentagesklinik bei einer unserer Mitarbeiterinnen an. Eine Mitarbeiterin wird Sie in den ersten Stock der Klinik begleiten. Hier wird noch vor der Operation eine Untersuchung durchgeführt, mit der wir die bei Ihnen zu implantierende Kunstlinse berechnen können (IOL Master, Ultraschalluntersuchung).

In einem der Patientenzimmer können Sie sich umkleiden und Ihre Wertsachen deponieren.
In den OP werden Sie von einer unserer Schwestern begleitet, die Ihnen unsere Anästhesistin vorstellt. Nach einem kurzen Gespräch mit ihr werden Sie entweder eine örtliche Betäubung während eines kurzen Dämmerschlafes erhalten oder eine Betäubung des Augapfels mit Augentropfen wird begonnen.

Im eigentlichen Operationssaal wird nun nach einer sorgfältigen Betäubung unter sterilen Bedingungen das Auge im Bereich der Hornhaut über einen sehr kleinen Schnitt unter dem Operationsmikroskop eröffnet. Der Operateur entfernt die trübe Linse aus ihrer natürlichen Aufhängung und implantiert eine Kunstlinse. Nach der Operation wird Ihr Auge mit einem Verband abgedeckt und eine Krankenschwester wird Sie in Ihr Zimmer begleiten.
Dort erhalten Sie einen kleinen Imbiss, nachdem die Stationsschwester den Blutdruck und den Blutzucker kontrolliert hat.
Nach einigen Stunden können Sie von Ihren Angehörigen nach Hause begleitet werden.

Besonderheiten wird Ihr betreuender Augenarzt mit Ihnen vor der Operation besprechen.

Wann kann ich nach der Operation des Grauen Stares wieder sehen?

In den allermeisten Fällen werden Sie in den Tagen nach der Operation eine deutliche Verbesserung des Sehens am operierten Auge bemerken.

War vor der Operation die Linse so stark getrübt, dass die Operation überdurchschnittlich lange dauerte, kann es in sehr wenigen Fällen sein, dass die Hornhaut einige Tage braucht, um sich von der Operation zu erholen. Dies wird Ihr betreuender Augenarzt individuell mit Ihnen besprechen.

War vor der Operation eine sogenannte Maculadegeneration oder auch eine andere Augenerkrankung wie zum Beispiel der Grüne Star bei Ihnen bekannt, wird ihr betreuender Augenarzt die Erfolgsaussichten der Operation des grauen Stares mit Ihnen individuell vor der Operation besprechen.

Was muss ich nach der Operation tun? Was darf ich nicht tun?

Am Tag nach der Operation untersucht Sie Ihr Augenarzt vor Ort. Er bespricht mit Ihnen, welche Therapie nun ansteht. In den allermeisten Fällen werden für vier Wochen Augentropfen verordnet und nach einigen Tagen sollte eine erneute augenärztliche Untersuchung erfolgen.
In den Wochen nach der Operation darf das Auge nicht mit den Händen oder einem Taschentuch berührt werden. Ein Schwimmbad- oder Saunabesuch ist in dieser Zeit nicht möglich.
Wenn Sie sich körperlich nach der Operation für einige Wochen etwas zurückhalten, also nicht den Garten umgraben, können Sie wie gewohnt Ihrem Alltag weiter folgen. Auch hier gilt: eine individuelle Absprache mit Ihrem Augenarzt ist notwendig.